Protokoll der Jugendleitertagung 2018


Landesjugendtreffen 2019 in Schlettau/Erzgebirge

Der KV Aue-Schwarzenberg führt zusammen mit dem KV Annaberg das Landesjugendtreffen am Himmelfahrtswochenende 2019 in Schlettau durch. Alle Kinder, Jugendlichen und Betreuer sind herzlich eingeladen. Hier findet Ihr Programmablauf, Anmeldung und Informationen. Anmeldung bitte bis 31.01.2019 vornehmen. Wir freuen uns auf Euch !

 

 

 

 


ZDRK-Bundesjugendtreffen 2020 im KIEZ Am Filzteich

Tolle Neuigkeiten erreichten uns an diesem Wochenende von der Erweiterten Präsidiumssitzung des ZDRK in Meinhard-Grebendorf: Das Erweiterte Präsidium hat sich für das KIEZ am Filzteich in Schneeberg als Austragungsort für das ZDRK-Bundesjugendtreffen 2020 (Pfingsten) entschieden.
Vielen Dank an alle, die uns ihr Vertrauen entgegengebracht haben und wir Sachsen werden alles daran setzen, erlebnisreiche Tage für unsere Züchterjugend zu gestalten.


Landesjugendtreffen im KV Döbeln vom 25.-28.05.2017

Seit dem Himmelfahrtstag verbrachten ca. 50 Teilnehmer gemeinsame, erlebnisreiche Tage bei unserem diesjährigen Landesjugendtreffen im Freizeitzentrum Töpelwinkel in Döbeln. 

Samstag waren die Preisrichter Gerda Radetzki und Albert Patzig zu Gast, ebenso DVM Holger Friebel. Wir danken dem Ausrichter, dem KV Döbeln, sowie Landesjugendleiterin Ina Krebs für die gesamte Organsation und Gestaltung. Ebenso ein herzliches Dankeschön an alle Betreuer. Wir wünschen unseren Kindern und Jugendlichen weiterhin viel Spaß und Erfolg mit der Rassekaninchenzucht.


Spaß und Erfolg für die Sachsen zum Bundesjugendlager in Prora

(Bilder zum Vergrößern anklicken)

 

Nun, was soll man sagen, das Bundesjugendlager 2016 auf der Insel Rügen in Prora war so ein Erlebnis, was jeder Jugendzüchter erleben muss.

 

Unsere 10 Jugendlichen (und 4 Betreuer) haben es erlebt.

 

Es waren 4 wunderschöne Tage, die jeder genossen hat.

Aus allen Bundesländern kamen die Kaninchenfans. Insgesamt kamen rund 300 Jugendliche mit den Betreuern am Freitag, den 13.05.2015, auf dem wunderschönen Urlaubsfleckchen an. Jedoch begann die Routine, wie bei jedem Ferienlagerbeginn. Zuallererst wurden die Zimmer aufgeteilt und die Betten, für die Kinder natürlich ein Leid, mussten bezogen werden. Doch diesmal ging dies sogar relativ schnell, denn aus den Zimmern konnten sie das Meer sehen, hören und vielleicht riechen. Als es hieß Badesachen an, es geht an Strand waren alle sehr begeistert. Denn unser Motto war: „Wer an der Ostsee ist, der muss auch ins Wasser gehen, denn sonst hat man es nicht richtig erlebt!“ Die Kinder hat das 14 Grad kalte Wasser nicht gestört. Sie fanden es toll bei Wellengang in dem Binnenmeer zu waten. Das Problem hatten eher die Betreuer, doch die wurden sofort nass gemacht, weil sie dieses Motto „rausgehauen haben“. Alle hatten Spaß und die Zeit am ersten Tag ging leider zu schnell rum (wie die ganzen anderen Tage auch). Als die ersten Kinder begannen zu frieren, ging es zurück auf die Zimmer, doch nicht ohne eine große Menge an Beute mit zu nehmen.   Mit Muscheln, Hühnergöttern und sogar Donnerkeilen ging es zurück. Natürlich fand man nach dem Ankleiden eine gewisse Menge Sand in den Zimmern unserer Jugendlichen. Nach dem Essen wurde das Gelände erkundet, doch alle Jugendlichen wollten nochmal an den Strand um noch mehr Muscheln zu sammeln. Gegen 22.00 Uhr waren sie dann auf den Zimmern und es wurde relativ schnell leise, vielleicht ließ die Vorfreude, auf den nächsten Tag, sie schnell schlafen.

 

Neuer Tag, neuer Spaß. Schon 7.30 Uhr klopften die ersten jungen Züchter an die Tür der Betreuer, denn sie konnten den neuen Tag kaum erwarten. Nachdem sich alle gestärkt hatten, war auch schon die Begrüßung des Jugendleiters aus Mecklenburg Vorpommern, der alle Züchter, Jung und Alt, freundlich begrüßte und ihnen eine tolle Zeit in Prora wünschte. Unsere sächsischen Jugendzüchter freuten sich dabei schon auf das Chaosspiel, was kurz darauf los ging. Der Spaß stand zwar im Vordergrund, doch konnten wir auch den 1. Und 2. Platz bei diesem Spiel belegen. Es ging jedoch nicht nur um den Sieg, denn unsere Jugend hat auch sehr viel informatives gelernt, zum Beispiel das die Nordsee salziger ist als die Ostsee. Und, könnt ihr „Alten Hasen“ diese Frage auch beantworten, wieso das so ist? Trotzdem war es anstrengend, aber auch lustig, so sehr, dass die Jugendlichen es gleich noch mal spielen wollten. Nach dem Mittag essen, hatten unsere kleinen erstmal Freizeit, um sich von den Siegen und dem Spaß zu erholen. Doch sie wollten gleich nochmal an den Strand und anschließend ging es zum Gummistiefelweitwurf, was allen, Jung und Alt, viel Spaß bereitete. Zum Beispiel wurde der ausversehentlich beschossen, der die Weite mies. Jedoch nicht mit Absicht. Am Abend konnten sich die Kleinen von den Anstrengungen des Tages erholen. Bei Bratwurst, Steak und Salaten konnten wir den Abend ausklingen lassen. Ein Heileit war noch das Lagerfeuer, was den Jugendlichen von allen Bundesländern viel Freude bereitet hat. Mit 2 Meter langen Stöcken wurde der Knüppelteig über das Feuer gehalten, denn dies war sehr heiß. Wer keine Lust auf über dem Feuer backen hatte, konnte den Teig auch roh essen.

 

Sonntag und leider auch der letzte Tag dieser schönen Reise ging ganz entspannt los. Am Stammtisch trafen sich alle sächsischen Züchter zum gemeinsamen Frühstück.  An diesem Vormittag war ein weiteres, in Erinnerung bleibendes Ereignis. Die Beachschlacht gegen viel größere und ältere Züchter aus Berlin und Thüringen.  Die sächsische Jugend ging trotzdem mit viel Spaß an diese Sache und siehe da, wer Spaß hat, wird auch gewinnen. Mit einem Punkt Vorsprung ging dieser Sieg wieder nach Sachsen. Am Nachmittag war dann noch das Beachvolleyballtournier gegen Baden Würtemberg, was wir mit viel Tatenkraft in Angriff nahmen und gewannen.  Gegen 14.00 Uhr hatten wir dann unsere „Hühnergott und Donnerkeil Wanderung“. Alle hörten ganz gespannt zu und sie konnten einiges über die Ostsee lernen. Anschließend wurden die Jugendzüchter vom KaninHop fasziniert.  Am späten Nachmittag, vor der Auswertung aller Wettkämpfe gab es noch das Tauziehen der Betreuer. Dies war für alle Umstehenden ein riesen Spaß und unsere Jugendlichen feuerten uns tatkräftig an. Durch die tatkräftige Unterstützung von Herr und Frau Peterseim konnten wir sogar ein paar Gewinne an Land ziehen. Und dann kam die Auswertung, alle waren gespannt, ob wir auch einen Kampf gewonnen haben und so kam es auch. Trotz das wir nur 10 Jugendzüchter waren, haben wir ordentlich abgeräumt, 2. Platz beim Tauziehen der Jugend und sogar der Alten, 1. Platz beim Volleyball und in den Einzelwettkämpfen konnten wir einige Siege erzielen. Nach der Auswertung konnten die Kindern noch ordentlich tanzen und gegen 22.00 Uhr kamen alle glücklich, aber auch verschwitzt zu den Betreuern und anschließend vielen sie ins Bett.

 

Letzer Tag, gegen 9.00 Uhr ging es schon heimwärts, jedoch vorher noch mal an den Strand. In den 4 Tagen habe ich gesehen, wie aus 10 Kindern, die sich kaum kannten Freunde geworden sind und sogar ein eingespieltes Team.

Ich muss nur sagen, es ist  traurig, das nur 10 Jugendzüchter dabei waren. So ein Erlebnis, an die Ostsee zu fahren, ist nicht so schnell und einfach mal getan, wie zum Beispiel an einen Stausee in Sachsen. Dieses Wochenende hatte zwar nicht viel mit Kaninchenzucht zutun, aber man hat neue Freunde gefunden und durch diese Freundschaften werden doch Jugendlager durchgeführt. Durch ein Feedback der mitgefahrenen Jugendzüchter habe ich dasselbe Ergebnis gehört, wie ich habe.

Es war trotzdem ein wunderschönes verlängertes Wochenende mit Sonnenschein, Meer, Strand und viele neue Freundschaften.

Liebe Jugendzüchter, so ein Erlebnis werdet ihr nicht haben, wenn ihr Zuhause rum sitzt und im Stall seid. Überwindet euch und geht zu diesen Jugendlagern. Am Anfang kann man keine Lust haben, aber am Ende wenn ihr den Rückblick lest, werdet ihr es bereuen und dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

 

Nadine Domschke
S 39 Breitenau/stv. Jugendleiterin LV Sachsen